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Die Steintafel von Georgien

Zwirni

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In Georgien (dem Land, nicht dem US-Bundesstaat) hat man 2021 in der Nähe eines Flusses eine Steintafel mit Schriftzeichen entdeckt. Der Stein stammt aus der Region, die Schrift völlig unbekannt. Sie besteht aus 60 Zeichen von denen 39 einzelne Symbole sind. Sie haben Ähnlichkeiten mit semitischen, brahminischen und nordiberischen Schriftzeichen.

 
Bei der Ähnlichkeit der Schrift würde ich vermuten, dass sie infolge von Handel nach Georgien gelangt ist.
 
Der Stein stammt aus der Region, nicht von woanders.
 
@Zwirni

Nordiberisch?
Die iberische Halbinsel besteht aus Spanien und Portugal.
Georgien liegt an der komplett anderen Seite Europas, an der Ostküste des Schwarzen Meeres.
Georgien wurde als das antike Land Kolchis identifiziert, welches in der Argonautensage erwähnt wird.
Wie soll also Nordiberisch an die Ostküste des Schwarzen Meeres gelangt sein?
Was meinst Du mit Nordiberisch?
Meinst Du vielleicht die Baskensprache?
Nun, vielleicht kommen ja die Basken aus dem antiken Kolchis.
Vielleicht sind sie ja über die Jahrhunderte hinweg Richtung Spanien gezogen?
Weiß vielleicht jemand, seit wann die Basken auf der iberischen Halbinsel heimisch sind?
Aber das ist alles nur Spekulation, solange man keine Belege dafür findet.

Was die semitischen Zeichen betrifft, ist das zumindest eher erklärbar.
Es gab einige semitische Völker, welche ganze Reiche aufgebaut haben.
Sogar die Sumerer sollen Semiten gewesen sein.
Wie heißt es in der heiligen Schrift:
Abraham ging mit seiner Familie aus Ur in Chaldäa weg.
Ur war eine sumerische Stadt, und Chaldäa wohl der antike Name des sumerischen Reiches, oder aber der Name einer Region des sumerischen Reiches.
Abraham war der Stammvater der Hebräer und der Ismaeliten.
Ismael, Abrahams Sohn mit Hagar, wurde zum Stammvater aller arabischen Stämme.
Aus den Hebräern gingen die Israeliten hervor.
Wenn also Israelis und Araber Semiten sind, dann ist Abraham selbst auch einer gewesen.
Da er aus der sumerischen Stadt Ur abstammte, mussten wohl die Sumerer selbst Semiten gewesen sein.
Die Semiten haben viele Völker hervorgebracht, und ich kann mir durchaus vorstellen, dass auch eines davon nach Kolchis hochgewandert ist.

Brahminisch?
Was soll das sein?
Meinst Du vielleicht Brahmanisch?
Das würde nach Indien hindeuten.
Indien ist aber auch nicht gerade um die Ecke zum antiken Kolchis.
Trotzdem könnte es durchaus Handelsbeziehungen gegeben haben.
Und wie es nun so ist, bei der Interaktion zweier Völker, kann es auch zu tieferen Beziehungen kommen.
Das könnte natürlich auch einen Einfluss auf die Bräuche, Schrift und Kultur gehabt haben.
Was ich über Indien weiß, ist, dass Alexander der Große dort auf einen übermächtigen Gegner getroffen ist, welcher den Makedoniern die Schneid abgekauft hat.
Alexanders Vormarsch wurde gestoppt.
Das Königreich, welches seinen Vormarsch stoppte, war ein Königreich der Sinti.
Alexander schloss Frieden mit diesem Königreich und besiegelte ihn durch eine Heirat mit einer Sinti-Prinzessin.
In Babylon starb Alexander, und es brachen Machtkämpfe zwischen seinen Generälen aus.
Das Reich zerfiel in die Einflussphären, welche sich die Generäle sichern konnten.
Was mit Alexanders Sinti-Ehefrau geschah, weiß ich nicht.
Ob sie zurück in das Reich ihres Vaters floh, ob sie sich nach Kolchis durchgeschlagen hat, oder in den Machtkämpfen ums Leben kam, weiß nur die Geschichte selbst, und die schweigt noch darüber.
 
@Zwirni

Der Stein kann ruhig aus der Region kommen.
Es kommt darauf an, wann er beschrieben worden ist.
Vor allem stellt sich die Frage, ob sich dort eine Art von Mischsprache entwickelt hat.
Auf alle Fälle muss es eine Schrift sein, welche nach der sumerischen Keilschrift sich entwickelt hat.
Die Keilschrift soll ja die erste Schriftart der Menschheit überhaupt gewesen sein.
Das verortet diese Schrift dann schonmal in einem gewissen Zeitfenster.
Älter als die Keilschrift kann sie ja wohl nicht sein.
Meine 3 Betrachtungen von
▶️ Nordiberisch
▶️ Semitisch
▶️ Brahminisch oder Brahmanisch
widersprechen in keinster Weise der Verortung des Steines in Georgien(antikes Kolchis).
Wie gesagt, kommt es eher darauf an, wann der Stein beschrieben wurde, und ob die Schrift ein Beleg für eine Mischsprache ist?!
Hat man denn schon irgendwelche Erfolge bei der Schriftanalyse/Übersetzung erzielt?
 
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